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Raumwerkstatt - DIE IMMOBILIE - Göglstraße 4, 3500 Krems
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Raumewerkstatt - Die Immobilie
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Göglstraße 3, 3500 Krems

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Bürgerliches Wohn- und Geschäftshaus
Errichtung von zwei Geschäftslokalen und fünf Wohneinheiten in der Altstadt von Krems

(Sanierung Fertigstellung Februar 2011)

 
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Mit freundlicher Genehmigung von Architekt Wieland Vajen, Berlin


 
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Beschreibung


Das bürgerliche Haus liegt an der nördlichen Seite der Göglstraße, die eine Verbindungsstraße zwischen dem Dreifaltigkeitsplatz und der Unteren Landstraße darstellt. Das Gebiet wurde bereits in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts besiedelt. Die Neutaugasse, als typische Verbindungsgasse dieser Zeit, grenzt östlich an das Haus und verbindet die Untere Landstraße mit der Göglstraße. Daher findet sich für das Haus im Katastralverzeichnis bzw. Grundbuch auch die Bezeichnung Göglstraße 3, Neutaugasse 6.

Das durchgehend zweigeschossige Haus grenzt südseitig an die Göglstraße, der Osten mit seiner langgestreckten Fassade an die Neutaugasse. Der Innenhof grenzt an das Grundstück Dreifaltigkeitsplatz 1, dem Gasthaus „Zum Goldenen Hirschen“ und die Neutaugasse Nr. 4.

Das Gesamtobjekt besteht aus einem Kernbau und einem späteren nördlich gelegenen Zubau. Der Kernbau ist im 16. Jahrhundert entstanden, der spätere Zubau schließt an die östliche Nordseite des Kernbaus an und ist gegen das Nachbargrundstück Nr. 4 geschlossen. Der Zubau dürfte Ende des 16. bzw. im frühen 17. Jahrhundert entstanden sein. Im Barock erfolgten umfassende Sanierungs- und Umbautätigkeiten, die auf die Unsicherheiten des 17. Jahrhunderts zurückzuführen sind. Die Schwedenbelagerung von 1645 und die Stadtbrände haben das Gebäude nicht verschont.

Im Erdgeschoß befinden sich gewölbte Wirtschaftsräume. Der mittlere Torbogen des Kernbaus, der von der Göglstraße bis in den Innenhof führt, dürfte als Hofeinfahrt gedient haben. Im westlichen Teil ist der Kernbau unterkellert. Im Obergeschoß der beiden Bauten befinden sich einige wenige gewölbte Bereiche und großteils Holzbalkendecken, deren typische Bemalung mit roter aufgemalter Maserung auf ockerfarbigem Grund und schwarzen Linierungen fragmentarisch erhalten ist. Die Steingewände um die Fenster des Obergeschoßes sind nur teilweise erhalten, ebenso ist der Fassadenputz an der Südseite Göglstraße spätbarock, ältere Putzlagen wurden abgenommen. An den Putzflächen und den Holzbalkendecken beider Gebäudeteile lassen sich im Innenbereich brandgeschädigte Bereiche feststellen. Im Barock wurden sämtliche Holzbalkendecken verschalt, verputzte Flachdecken eingezogen und teilweise mit Stukkierung versehen. Beide Stiegenhäuser wurden überarbeitet und teilweise neu eingewölbt. Im Dachboden des Kernbaus ist ein Pyramidenkamin erhalten.
 
 
 
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Restaurationsziel


Ziel der Arbeiten ist, das Gebäude in das örtliche, historisch gewachsene Erscheinungsbild der Stadt Krems zu integrieren und den ursprünglichen Charakter des Hauses wieder herzustellen. Der Außenfassade und der Gestaltung des Daches als Teil des Stadtbildes kommt in unserem Konzept das Hauptaugenmerk zu. Die Wiederherstellung wird die historische Bedeutung und eine stimmige Straßenan- und -durchsicht der Göglstraße weiter betonen.

Die Putzfassade des 16./17. Jahrhunderts soll in ihrer ursprünglichen Gestaltung rekonstruiert werden. Leider können wir auf keine Bilder oder Zeichnungen aus dieser Zeit zurückgreifen, jedoch wird im Eckbereich eine Eckquaderung vermutet. Die vorgesehene Verglasung der gewölbten Portale im Erdgeschoß soll sowohl das Zusammenspiel zwischen den historischen Strukturen und ihrer modernen Weiterführung reflektieren, als auch die ursprüngliche Hofdurchfahrt der Göglstraße in den Innenhof neu aufleben lassen – als öffentlich erfahrbaren Hofeinblick im heutigen urbanen Kontext: Die Rückseite im Innenbereich wird mit Glas gestaltet, so dass von der Straße in den begrünten Innenhof geblickt werden kann.

Die Erhaltung des Pyramidenkamins und Integration in den Wohnungsverband spiegelt die Grundhaltung des Hauseigentümers wieder, die Substanz des historischen Gebäudes in großen Teilen zu erhalten und zu sanieren. Im Zuge der Sanierungsarbeiten werden sowohl die Steinbögen im Durchgang Kernbau und Zubau, der Schaukästen der Gewerbefläche und die noch vorhandenen Steingewände an den Fenstern saniert und in das architektonische Konzept integriert. Altmaterialen wie Holzbalken, Steinplatten und Mauerziegel sollen wieder verwendet werden und Akzente in den Allgemeinflächen bieten. Die Freilegung der Holzbalkendecken und der umliegenden Friese soll das Ambiente eines denkmalgeschützten Hauses auch im Innenbereich betonen. Der Innenhof soll auf sein ursprüngliches Niveau (Hofdurchfahrt) abgesenkt werden und die alte Pflasterung entweder wieder hergestellt oder mit Altmaterial neu erstellt werden. Auch die bestehenden Außen- und Innentüren sollen, so weit die Substanz es erlaubt, saniert werden.
 
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Erscheinungsbild


Die Sanierung des Gebäudes konnte im Jahr 2012 erfolgreich abgeschlossen werden. Die folgenden Bilder sollen Ihnen Eindrücke der Umsetzung bieten
 
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