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Raumwerkstatt - DIE IMMOBILIE - Undstraße 3, Krems
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Undstraße 4, 3500 Krems

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Bürgerhaus erbaut 1904 - vier Wohneinheiten und ein Atelier


Die Undstraße ist die nahtlose Weiterführung der Schillerstraße nach Stein, benannt nach dem Stadtteil „Und“.

Bis zu Beginn des 17. Jahrhunderts war das Gebiet zwischen dem Kremser Tor in Stein und der Kaiser-Friedrich-Straße in Krems unverbaut. Wohl hatte 1463 Friedrich III. den Häuserbau zwischen beiden Städten gestattet, doch wurden 1788 außer dem Kloster nur 17 Häuser gezählt. 1614 errichteten die Kapuziner im Ostergarten des Fürstenbischofs Markus Sittikus von Salzburg das „Claustrum Ad Undas Danubii“, das Kloster an den Wogen der Donau; „unda“ bedeutet Woge, Welle, und die Donau reichte mit ihrem Arm bis zur heutigen Ringstraße bzw. Donaulände. Um dieses Kloster, das in der Religionsgeschichte der Stadt eine wichtige Rolle spielt, entstand der Stadtteil Und. Die „Fischlacken“ vor dem Klostergebäude waren Streitpunkt zwischen Krems und Stein, bis sich die Bürgermeister Hötzl von Krems und Mayreck von Stein 1717 im „Ausgleich“ über die Nutzunge einigten. Die 1922 gebaute Produktionsstätte der Austria Tabakwerke wird heute von der Donauuniversität genutzt. Die Wohnhaussiedlung der Tabakwerke steht noch heute gegenüber dem Kloster Und.

Die Namensgebung der Undstraße erfolgte 1927. Der Name Und kommt von der urkundlichen Nennung des Kapuzinerklosters „Claustrum Ad Undas Danubii“, an den Wogen der Donau, weil damals der Donauarm bis an den Ostergarten des Fürstenbischofs Marcus Sittikus heranreichte, in dem 1614 das Kloster erbaut worden war. Das Kapuzinerkloster, auch Kloster „Maria Bründl“ genannt, war somit der erste Bau zwischen Krems und Stein. In den Jahren 1656-1659 wurde das Kloster durch Domenico Sciassia nach einem Brand wiedererrichtet. Das Fresko der linken Seitenkuppel stellt die Erlösung der Welt durch die Sendung Christi dar und stammt von Daniel Gran. Das Klsoter wurde 1796 aufgehoben und diente der Monarchie von 1805-1903 Truppenspital (Lazarett). Bis zum Jahr 1985 waren Wohnungen in dem Gebäude und ab 1987 nach einer Neuadaptierung befanden sich neben einem Weinkolleg auch gastronomische Betriebe. Der Undhof linker Hand des Klosters ist seit vielen Generationen im Besitz der Winzerfamilie Salomon und war bis 1792 der Wirtschaftshof des Kapuzinerklosters. Rechter Hand des Gebäudes auf Hausnummer 2 bzw. 4 befindet sich ein Doppelbau namens „Reifhaus“ mit dem Errichtungsdatum 1904 (Inschrift in der Mitte des Hauses). Die an die Hausnummer 2 anschließende Reifgasse geht auf den Kremser Dr. Franz Reif zurück, dem die Gärten zwischen der Gaswerkgasse und dem Militärspital (Kloster Und) gehörten. Berühmt war Reifs Rosengarten, der bei Blumenausstellungen Preise erhielt, die der Stadt Krems auch zum Beinamen „Rosenstadt“ eingebracht hat. Um 1910 wird auch ein Gärtner Geßler (auch Gäßler), der sich um die Kultivierung der Marille verdient gemacht hat, als Besitzer genannt. Die Gärten wurden schlussendlich durch Wohnbauten und von der EVN verbaut. Die Benennung erfolgte 1958 nach den Bestimmungen eines alten Kaufvertrages.

Die Pflanzungen der Lindenbäume in der Schillerstraße, die als Alleestraße 1889 dem Verkehr freigegeben wurde, gehen auf das Jahr 1902 zurück. Die Bauten zwischen der Kaiser-Friedrichstraße und dem Kapuzinerkloster entstanden überwiegend zwischen 1872 und 1905.

(vgl. Rupert Schweiger, Zauber der Architektur - Doppelstadt Krems-Stein und Mautern, Verlag Niederösterrichisches Pressehaus, 1993 und Hans Frühwirth, Krems - Strassen und Plätze, Ihre Geschichte und Herkunft, Herausgeber Stadt Krems, MA IV - Stadtbauamt, 2. Auflage 2004)

 
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